Dass außergerichtliche Schiedsverfahren bei wirtschaftsrechtlichen Streitigkeiten an Bedeutung gewinnen, belegen aktuelle Zahlen der Internationalen Handelskammer ICC. Die Gründe: Die gefällten Entscheidungen sind vertraulich, fachlich kompetent und international durchsetzbar. Aufgrund der hohen Kosten ist die Drittfinanzierung von entscheidender Bedeutung. Der Bonner Prozessfinanzierer FORIS AG setzt mit seinem Prozessfinanzierungsfonds genau an diesem Punkt an.
Bonn | 25. Februar 2026 – Die vorläufigen Zahlen der Internationalen Handelskammer ICC, deren Schiedsregeln vor allem für internationale Streitfälle genutzt werden, belegen einen Trend: Gerichtsunabhängige Schiedsverfahren werden aufgrund ihrer Schnelligkeit und Effizienz immer wichtiger. Daran ändern auch die damit verbundenen hohen Kosten nichts. So waren zum Jahresende 2025 insgesamt 1.869 ICC-Fälle anhängig – ein neuer Höchststand. Die Streitwerte solcher Fälle liegen meist jenseits der 50-Millionen-Euro-Grenze. Mit dem im Jahr 2025 aufgelegten FORIS Centris Prozessfinanzierungsfonds hat die FORIS AG auf diesen Trend reagiert und ihr Angebot im Bereich der Prozessfinanzierung deutlich erweitert. Über den Fonds können neben klassischen Gerichtsverfahren nun auch großvolumige Schiedsverfahren finanziert werden.
„Die Finanzierung von Schiedsverfahren gewinnt im nationalen wie internationalen Wirtschaftsverkehr immer weiter an Bedeutung. Mit dem neuen Fonds haben wir gezielt auf diese Entwicklung reagiert und einen flexiblen Zugang zu professioneller Finanzierung auch in solch meist sehr kostspieligen Schiedsverfahren geschaffen“, sagt Ruth Marie Mosch, Senior Legal Counsel für Schiedsverfahren bei FORIS.
Der Fonds richtet sich an Unternehmen und Anspruchsinhaber, die ihre rechtlichen Ansprüche durchsetzen möchten, ohne das finanzielle Risiko eines kostenintensiven Schiedsverfahrens selbst tragen zu müssen. Finanziert werden unter anderem Verfahrenskosten wie Schiedsrichterhonorare, Anwaltskosten, Sachverständigenkosten sowie weitere verfahrensbezogene Auslagen.
Abgedeckt werden sowohl Schiedsverfahren nach gängigen institutionellen Regeln (z.B. Schiedsordnungen von DIS, ICC, LCIA, SIAC, SCC, Swiss Rules oder VIAC) als auch ad-hoc-Schiedsverfahren oder Investitionsschiedsverfahren. Zudem ist der Fonds branchenübergreifend einsetzbar. Die Streitwerte der finanzierten Fälle können bis zu mehreren hundert Millionen Euro betragen.
„Die für die Finanzierungsprüfung erforderlichen Dokumente können uns auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorgelegt werden“, erklärt Mosch. Mit der Erweiterung des Finanzierungsportfolios um großvolumige Schiedsverfahren stärke die FORIS AG ihre Marktpositionierung und biete eine Finanzierungsbandbreite an, die im Markt anderswo kaum zu finden sei, so Mosch weiter.
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Über die FORIS AG
Die FORIS AG gilt als Pionier der Prozessfinanzierung. Seit 1998, als sie die damals neuartige und heute weltweit anerkannte Dienstleistung in Deutschland einführte, übernimmt die FORIS AG die Kosten für Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren gegen eine erfolgsabhängige Erlösbeteiligung. Insgesamt hat die FORIS AG in den vergangenen Jahren Prozesse mit einem Gesamtstreitwert von rund 1,3 Milliarden Euro finanziert und ihre Kunden dabei unterstützt, Konflikte risikoarm und effizient zu lösen.
Die FORIS AG bietet Kunden und Kooperationspartnern daneben den Erwerb von Vorrats- und Projektgesellschaften an, um ihnen bei Unternehmensgründung und im Projektgeschäft mit schnellen und rechtssicheren Lösungen zur Seite zu stehen.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.foris.com