Bonn | 25. August 2009 – In den ersten vier Monaten 2009 erlebte Deutschland eine qualitativ hochwertige Gründerwelle: Krisenzeiten sind Gründerzeiten – diese These haben die Zahlen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden eindrucksvoll bestätigt. In den ersten vier Monaten gab es im Vergleich zum Vorjahr gleich zehn Prozent mehr Gründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. „Die Qualität der Gründungen lässt vermuten, dass sie nicht in erster Linie aus der Not heraus erfolgten“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Tödtmann, Vorstand der Bonner FORIS AG.
Tatsache ist: Mit exakt 54.682 Betriebsgründungen von Januar bis April 2009 gab es 4.943 Gründungen mehr als im gleichen Zeitraum 2008 – ein Plus von 9,96 Prozent. „Dabei handelt es sich um wirtschaftlich bedeutsamere Betriebe“, erklärt FORIS-Vorstand Tödtmann, der als Experte für Gesellschaftsrecht seit 10 Jahren an der Universität Mannheim lehrt. Das heißt, die neu begründeten Betriebe haben über ihren Gründer hinaus mindestens einen weiteren Mitarbeiter oder sind im Handelsregister oder in der Handwerksrolle eingetragen. „Es handelt sich also nicht um Firmen, die zum Zwecke des Nebenerwerbs und vermutlich auch nicht als Notlösung aus einer persönlichen Krisensituation heraus gegründet wurden.“
GmbH-Gründungen legten um 25 Prozent zu
So stieg die Zahl der neugegründeten GmbHs in diesem Zeitraum um nahezu 25 Prozent auf fast 4.600. Dass die Gründungen von Kapitalgesellschaften überdurchschnittlich und stärker als die Gründungen von Einzelgesellschaften zulegten, spricht für einen weiteren Trend. Unternehmer, die durchstarten wollen oder mit einer Filiale oder Zweigniederlassung ein neues Projekt angehen, setzen sich offensichtlich intensiver mit Haftungsfragen auseinander. „Statt unternehmerisch sofort loszulegen und damit zu riskieren, dass im Schadensfall Gläubiger auf das Privatvermögen durchgreifen können, begrenzen sie durch die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft die Haftung auf das Stammkapital“, erläutert Björn Achtruth, Geschäftsleiter der FORIS AG, die mit so genannten Vorratsgesellschaften Gründern einen schnellen und haftungssicheren Unternehmensstart ermöglichen.
Kapitalgesellschaften liegen im Trend
Als einer der Branchenführer für den Vertrieb von Vorratsgesellschaften gründet die FORIS als juristischer Dienstleister seit zehn Jahren bundesweit AGs, GmbHs, KGs und GmbH & Co. KGs, stattet sie mit dem vollen gesetzlich vorgeschriebenen Kapital aus und lässt sie bis zum Verkauf keinerlei geschäftliche Aktivitäten ausüben. „Das schließt etwaige Vorbelastungsrisiken aus und Gründer können bei Bedarf viele dieser Gesellschaften innerhalb von 24 Stunden abrufen und risikolos starten“, so Achtruth. Der Vorteil von Vorratsgesellschaften: Unternehmer sind umgehend handlungsfähig und können Verträge sofort rechtswirksam abschließen. Bei Eigengründungen kommt es häufig zu langen Wartezeiten, in denen Unternehmer für alle Geschäftstätigkeiten persönlich haften.
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Über die FORIS AG
Die FORIS AG gilt als Pionier der Prozessfinanzierung. Seit 1998, als sie die damals neuartige und heute weltweit anerkannte Dienstleistung in Deutschland einführte, übernimmt die FORIS AG die Kosten für Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren gegen eine erfolgsabhängige Erlösbeteiligung. Insgesamt hat die FORIS AG in den vergangenen Jahren Prozesse mit einem Gesamtstreitwert von rund 1,3 Milliarden Euro finanziert und ihre Kunden dabei unterstützt, Konflikte risikoarm und effizient zu lösen.
Die FORIS AG bietet Kunden und Kooperationspartnern daneben den Erwerb von Vorrats- und Projektgesellschaften an, um ihnen bei Unternehmensgründung und im Projektgeschäft mit schnellen und rechtssicheren Lösungen zur Seite zu stehen.
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