Die neuen FORIS-Vergütungsempfehlungen sollen eine praxistaugliche und transparente Alternative zu den kürzlich überarbeiteten Empfehlungen des Deutschen Notarvereins sein, die unter anderem wegen der fehlenden Berücksichtigung des tatsächlichen Zeitaufwandes in der Kritik steht.
Bonn | 03. März 2026 – Die FORIS AG wird eigene Empfehlungen zur Vergütung
von Testamentsvollstreckern veröffentlichen. Ziel ist es, Erblassern, Erben und
Testamentsvollstreckern eine klare, nachvollziehbare und praxistaugliche Orientierung für die Bemessung von Testamentsvollstrecker-Gebühren zu geben.
„Es besteht ein erkennbares Bedürfnis nach einer praktikablen und transparenten Berechnungsgrundlage, die zugleich zu einer angemessenen Vergütung führt“, sagt Frederick Iwans, Vorstand der FORIS AG. „Als Unternehmen mit hoher juristischer Expertise und zugleich ausgeprägter wirtschaftlicher Kompetenz wollen wir hier einen konstruktiven Beitrag leisten.“
Bislang wird regelmäßig auf die Empfehlungen des Deutschen Notarvereins zurückgegriffen, wenn der Erblasser keine anderweitige Anordnung getroffen hat. Diese wurden zwar kürzlich überarbeitet, stoßen jedoch verschiedentlich auf Kritik – unter anderem wegen der fehlenden Berücksichtigung des tatsächlichen Zeitaufwandes und einer als eingeschränkt empfundenen Praxistauglichkeit.
Die FORIS-Empfehlungen setzen deshalb auf einen kombinierten Ansatz: Als Vergütungsgrundlage sollen sowohl ein Stundensatz als auch der Bruttonachlasswert herangezogen werden. Die FORIS-Vergütungsempfehlungen sollen noch im ersten Halbjahr 2026 veröffentlicht werden. Mit der geplanten Publikation will FORIS die Diskussion um zeitgemäße und praktikable Maßstäbe bei Testamentsvollstrecker-Gebühren sachlich unterstützen.
Pressekontakt
FORIS AG
Conny Leuschner
Kurt-Schumacher-Straße 18-20
53113 Bonn
Tel.: +49 228 95750-53
E-Mail: presse@foris.com
JK | B | A | S | T
Jürgen Kurz
Schwerinstr. 41
40476 Düsseldorf
Tel.: +49 172 2514336
E-Mail: jkurz@jk-bast.de
Über die FORIS AG
Die FORIS AG gilt als Pionier der Prozessfinanzierung. Seit 1998, als sie die damals neuartige und heute weltweit anerkannte Dienstleistung in Deutschland einführte, übernimmt die FORIS AG die Kosten für Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren gegen eine erfolgsabhängige Erlösbeteiligung. Insgesamt hat die FORIS AG in den vergangenen Jahren Prozesse mit einem Gesamtstreitwert von rund 1,3 Milliarden Euro finanziert und ihre Kunden dabei unterstützt, Konflikte risikoarm und effizient zu lösen.
Die FORIS AG bietet Kunden und Kooperationspartnern daneben den Erwerb von Vorrats- und Projektgesellschaften an, um ihnen bei Unternehmensgründung und im Projektgeschäft mit schnellen und rechtssicheren Lösungen zur Seite zu stehen.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.foris.com