Prozessfinanzierer FORIS behauptet sich in einem rückläufigen Markt

Prozessfinanzierer FORIS behauptet sich in einem rückläufigen Markt
  • Die FORIS AG hat den Bericht für das Geschäftsjahr 2008 vorgelegt
  • Umsatz 25,83 Mio. Euro, Ergebnis vor Steuern 2,29 Mio. Euro, Ergebnis je Aktie 0,38 Euro
  • Stärkere Maßnahmen zur Risikovorsorge vorgenommen
  • Aktienkurs stieg im Berichtsjahr um 27 Prozent
  • Für 2009 Wachstumschancen trotz schwierigen Umfelds

 

Bonn | 26. März 2009 – Der Prozessfinanzierer und Anbieter von in- und ausländischen Kapitalgesellschaften, die FORIS AG, hat heute den Geschäftsbericht 2008 vorgelegt. „Trotz globaler Konjunkturabschwächung haben wir uns gut behauptet und sind für 2009 exzellent aufgestellt“, erklärt Professor Dr. Ulrich Tödtmann, Vorstand der FORIS AG. „Gerade wegen der Finanzkrise mit enger werdenden finanziellen Spielräumen brauchen Kläger einen starken Partner für ihre Prozessfinanzierung.“

Der Umsatz der FORIS AG erreicht mit 25,83 Mio. Euro krisenbedingt nicht ganz das Niveau des Rekordjahres 2007 (Umsatz 28,94 Mio. Euro). Den größten Umsatzanteil erzielten die beiden Geschäftsbereiche Verkauf von Vorratsgesellschaften über die Tochtergesellschaft FORATIS sowie die Gründung von Limiteds durch die Tochtergesellschaft Go Ahead mit zusammen 22,22 Mio. Euro Umsatz (Vorjahr: 25,39 Mio. Euro Umsatz). In der Prozessfinanzierung wuchs der Umsatz gegenüber 2007 um 7,3 Prozent von 3,03 Mio. Euro auf 3,25 Mio. Euro. Weitere Dienstleistungen der FORIS AG wie der Übersetzungsdienst steuerten 357.400 Euro (Vorjahr: 521.500 Euro) zum Umsatz bei. Der Jahresüberschuss ging gegenüber 2007 um elf Prozent von 2,48 Mio. Euro auf 2,22 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis je Aktie liegt für das Geschäftsjahr 2008 bei 0,38 Euro (2007: 0,42 Euro). „Der Ergebnisrückgang liegt vor allem an den zusätzlichen Maßnahmen zur Risikovorsorge, die wir wegen der Verschärfung der Finanzmarktkrise und den zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten unserer Kunden und Geschäftspartner vornehmen mussten“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Tödtmann.

 

FORIS ist für zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen gut aufgestellt

Besonders erfreulich hat sich im vergangenen Jahr der Aktienkurs entwickelt. Während der Markt schwächelte und der Dax im Berichtszeitraum um 40 Prozent einknickte, legte der Kurs der FORIS-Aktie um 27 Prozent auf 2,23 Euro zu. Auch das Eigenkapital hat sich gut entwickelt: Die Eigenkapitalquote lag am 31. Dezember 2008 bei 67,2 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert bei 60,8 Prozent. Prof. Dr. Ulrich Tödtmann: „Die FORIS Gruppe verfügt damit über eine sehr gute Basis, um das weitere Unternehmenswachstum zu finanzieren.“

 

In der Krise brauchen Kläger wegen der engeren finanziellen Spielräume einen starken Finanzpartner

So will die FORIS AG die Chancen in allen drei Geschäftsbereichen nutzen – trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Wer Ansprüche gerichtlich durchsetzen möchte, dürfte wegen der Finanzkrise verstärkt nach einem starken Finanzpartner Ausschau halten. „Diese Entwicklung wollen wir nutzen und uns durch gezielte Vertriebs- und Marketingaktivitäten noch stärker am Markt positionieren. Gleichzeitig werden wir unsere Kapazitäten in diesem Segment ausbauen“, so Tödtmann.

 

Neuer Gründerboom wird das Geschäft mit Vorratsgesellschaften und Limiteds beflügeln

Auch bei den Vorratsgesellschaften, die FORIS über die Tochter FORATIS AG anbietet, sowie bei der Gründung von Limiteds über die Tochtergesellschaft Go Ahead will der Konzern seine Position unter den führenden Anbietern am Markt weiter ausbauen. Besonders viel versprechend ist der Markt im Bereich der großen Kapitalgesellschaften wie der Europäischen Aktiengesellschaft (SE). Auch die neue Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), die seit 1. November 2008 möglich ist, bietet ein erhebliches Marktpotenzial. Die FORATIS AG gründete 2008 die erste Unternehmergesellschaft, bis Jahresende kam bundesweit jede zehnte Eintragung der neuen Rechtsform über das Bonner Unternehmen zustande.

„Die Krise wird in letzter Konsequenz einen neuen Gründerboom auslösen“, ist FORIS-Vorstand Professor Tödtmann überzeugt. „Für uns als Anbieter von Vorratsgesellschaften und Limiteds dürften sich dadurch Chancen ergeben.“ Im kommenden Geschäftsjahr strebt die FORIS AG den Ausbau ihres profitablen Wachstums in allen drei Kerngeschäftsbereichen an. FORIS-Vorstand Professor Dr. Ulrich Tödtmann: „Unser Ziel ist es, den Unternehmenswert und den Aktienkurs der FORIS AG zu steigern und mittelfristig unsere Aktionäre durch eine Dividende an den Geschäftserfolgen teilhaben zu lassen.“

 

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FORIS AG
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Über die FORIS AG

Die FORIS AG gilt als Pionier der Prozessfinanzierung. Seit 1998, als sie die damals neuartige und heute weltweit anerkannte Dienstleistung in Deutschland einführte, übernimmt die FORIS AG die Kosten für Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren gegen eine erfolgsabhängige Erlösbeteiligung. Insgesamt hat die FORIS AG in den vergangenen Jahren Prozesse mit einem Gesamtstreitwert von rund 1,3 Milliarden Euro finanziert und ihre Kunden dabei unterstützt, Konflikte risikoarm und effizient zu lösen.

Die FORIS AG bietet Kunden und Kooperationspartnern daneben den Erwerb von Vorrats- und Projektgesellschaften an, um ihnen bei Unternehmensgründung und im Projektgeschäft mit schnellen und rechtssicheren Lösungen zur Seite zu stehen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.foris.com

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