Halbjahres-EBIT leicht über 2 Mio. EUR erwartet, hohe Mittelrückflüsse, neues Aktienrückkaufprogramm

 

Bonn | 02.07.2024 - Der Prozessfinanzierer FORIS AG verzeichnet ein starkes erstes Halbjahr 2024 und erwartet nach den vorläufigen, dem Vorstand nun vorliegenden Zahlen ein Halbjahresergebnis mit einem EBIT von leicht über 2 Mio. EUR, was einer signifikanten Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ursächlich sind mehrere erfolgreiche Verfahrensbeendigungen im Bereich Prozessfinanzierung, unter anderem eines größeren Verfahrens, das langfristig finanziert war. Bislang handelt es sich noch um vorläufige Zahlen. Der Halbjahresabschluss wird in den nächsten Wochen finalisiert und am 9. August 2024 veröffentlicht. Selbst wenn sich aufgrund der Volatilität des Geschäftsmodells Prozessfinanzierung aus dem Halbjahresergebnis keine unmittelbaren Rückschlüsse auf ein mögliches Jahresergebnis ziehen lassen, so setzt das Zwischenergebnis den positiven Trend seit dem Ende der Corona-Pandemie fort und bestätigt das Potential des in den letzten Jahren stark ausgebauten Finanzierungsportfolios.

 

Die Erfolge in der Prozessfinanzierung spiegeln sich auch in starken Mittelrückflüssen wider. Neben periodenfremden Zahlungseingängen in Höhe von rd. 4 Mio. EUR, die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 bereits erfolgt sind, erwartet FORIS zeitnah weitere Rückflüsse in Höhe von rund 5,5 Mio. EUR aus den bereits erfolgreich beendeten Verfahren. Damit geht parallel zur positiven Ergebnisentwicklung auch eine deutliche Verbesserung der Kapitalstruktur des Unternehmens einher. Dies eröffnet FORIS unter anderem die Möglichkeit, weitere großvolumige Verfahren neu zu finanzieren.

 

In Anbetracht der guten Liquiditätslage sowie der aktuellen Bewertung der FORIS-Aktie hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem heute die Umsetzung eines neuen Aktienrückkaufprogramms beschlossen. Voraussichtlich ab 04. Juli 2024 und bis zum 15. Dezember 2024 sollen FORIS-Aktien in einem Gesamtwert von bis 900.000,00 EUR (ohne Erwerbsnebenkosten) von einem beauftragten Kreditinstitut für die FORIS AG über die Börse erworben und anschließend von der Gesellschaft im Wege einer Kapitalherabsetzung eingezogen werden. Das Aktienrückkaufprogramm basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung der FORIS AG vom 1. Juni 2022, wonach der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2027 eigene Aktien in einem Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals erwerben darf. Aus dieser Ermächtigung hat die Gesellschaft bislang 11.147 Aktien erworben. Basierend auf dem heutigen Kursniveau (2,02 EUR) würde damit die Ermächtigung vollständig ausgeschöpft. Die Gesellschaft behält sich die Möglichkeit vor, das Rückkaufprogramm jederzeit vorher einzustellen. Der Aktienrückkauf erfolgt unter Berücksichtigung der Safe-Harbour-Regelungen des Artikels 5 der EU-Marktmissbrauchsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 596/2014) in Verbindung mit den Bestimmungen der Delegierten Verordnung der EU-Kommission (Verordnung (EU) Nr. 2016/1052). Weitere Details werden von der FORIS AG vor und während des Programms bekannt gegeben. Insbesondere wird die Gesellschaft regelmäßig über den Verlauf des Aktienrückkaufprogramms auf ihrer Internetseite https://www.foris.com/aktionaere-investoren/ informieren.


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Conny Leuschner
Conny Leuschner Rechtsfachwirtin, Marketing-/Projektkoordinatorin
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